CHRONIK ...was bisher geschah


1962 der erste Auftritt auf der Weltenbühne. Martina im Sauerland, Thomas in Berlin.

1969 erhält Martina ihren ersten Klavierunterricht bei Herrn Günther in Nürnberg, der 12 Jahre andauern wird. Immer samstags. Bis zum Schluss.

1974 beginnt Thomas seinen Klavierunterricht und bricht seine Karriere nach zwei Jahren abrupt ab, weil seine Bontempi-Heimorgel nicht den Anforderungen einer Aaron Copland Rhapsodie standhält.

1975 tritt Martina regelmäßig im Jahreskonzert des Nürnberger Mandolinenorchesters unter der Leitung des oben erwähnten Herrn Günther auf und gibt Klavierklassiker zum Besten. Ihr erstes Abendkleid ist hellblau und maßgeschneidert (s.o.).

1978 schenkt Thomas' Nachbarin Frau Vogelsang ihm seine erste Gitarre, schiefer Hals, harte Stahlsaiten. Aber das hält ihn nicht von Mikrofon-Experimenten mit der elterlichen Blaupunkt HiFi-Anlage im Wohnzimmer ab. Es folgen mehrere alte Uher-Tonbandgeräte zur Dokumentation aktueller Chart-Hits und wundersamer Tonexperimente, die der Nachwelt leider allesamt verloren gingen.

1981 schreibt sich Martina aus Versehen für Archäologie, Philosophie und Musikwissenschaften ein. Ein Jahr später bemerkt sie diesen Irrtum und eilt zur Aufnahmeprüfung ins Meistersinger-Konservatorium in Nürnberg. Hauptfach Fagott. Ogottogott. Zwei Jahre später wird auch dieser Irrtum mit der Nebenfachabschluss-prüfung korrigiert. Da läuft das Klavierstudium bereits seit einem Jahr als Hauptfach.

1984 folgte für Thomas endlich die Gründung der Band NO COMMENT in der Besetzung Gitarre (Jakob Pampuch), Gitarre (TH), Bass (Rainer Schliep), Keyboard (Detlef Neumerkel), Schlagzeug (Burkhard Sander) und Percussion (Sebastian Göschel), mit 2 "legendären" Auftritten im Jugendheim Wannsee und Openair im Fischtal.


1984 entdeckt Martina ihre Stimme und studiert nun neben Klavier auch Gesang im Hauptfach, immer noch in Nürnberg am Meistersinger-Konservatorium.

1986 beginnt Thomas sein Studium der Jazz- und Rockgitarre am Münchener Gitarren-Institut, versagt kläglich beim Blattspiel, kann aber trotzdem die wichtige Erfahrung aus einigen Studiojobs mitnehmen, dass die Bühne unüberhörbar ruft. In einem kleinen Münchener Studio fand eine Gitarre zu ihm, auf der John Paiva bei Chuck Berry, den Drifters, Platters und Franki Valli & the Four Seasons alle deren Hits zupfte. Zwischendurch hatte er noch 'ne Gibson im Goldburst Outlook. Aber nicht lange und er musste sie verkaufen. So ist das Musikerleben. Er war jung und brauchte das Geld. Über Wasser hält er sich als Kellner im Cafe Huiras und als Kurierfahrer bei der Post.

1988 ereilt Thomas mit einem erst widerwillig besuchten Improvisations-Workshop im Münchener Westen die Leidenschaft für das Theater. Im Theater im Westend wird von der Pike auf gelernt, u.a. ein qualmendes Lichtpult über die Vorstellung zu bringen. Improvisation und Sprechunterricht bei Konrad Kerschner (ganz oldschool "Der kleine Hey" und Impro nach Vera Spolin), Bewegung und Rolle bei Nila Sacrani (British Drama und indisches Katakali), Rolle bei Claus VanDijk und Rob van der Linden (holländische Schule Utrecht-Style) sind die Hauptlehrer und Einflüsse.

1988 absolviert Martina ihre staatliche Musiklehrerprüfung und schwirrt ab nach München zu Gesangsstudien bei der Sängerin Eva-Christine Reimer vom Gärtnerplatz-Theater.

1989 geht es für Thomas zum ersten Mal rauf auf die Theaterbühne im Ensemble der Schauspielschüler des 1. Jahrgangs mit "Zwei zur Probe". Seine Gitarrenkünste sind bei diesem Crossover-Projekt sehr willkommen.

1989 besteht Martina die Aufnahmeprüfung im Hauptfach Gesang an der Hochschule für Musik in München und studiert fortan in der Klasse von Markus Goritzki, erst als Mezzosopran, später als Koloratursopran. In dieser Zeit wirkt Martina in den Opernproduktionen der Hochschule mit: "La Cenerentola" von Rossini, sie singt die Rolle der bösen Schwester vom Aschenputtel namens Clorinda und haut sich in dieser Inszenierung ziemlich übel mit dem Tennisschläger das Schienbein auf. Danach folgt "Lunu" vom Komponisten Moritz Eggert, worin sie die Unterweltfigur Äsähök singt, die ihrer Kehle einiges abverlangt. 

1990 absolviert Thomas seine Zwischenprüfung bei Klaus Sonnenschein in Berlin und spielt im Theater im Westend München in Fernando Arrabals Groteske "Fando und Lis" einen Herrn mit Hut, der später noch königliche Dienste leisten soll. Seine Rolle: Namur. Thomas taucht in die Kellertheater der freien Szene in München ab und gibt zu Beginn ensuite in 65 Vorstellungen und vor immer ausverkauftem Haus (60 Plätze) Acaste in Molières "Menschenfeind" unter der Regie von Elisabeth Vondrak (heute: Makepeace) im Theater Scaramouche. Direkt im Anschluss wird Thomas als Einspringer empfohlen und landet am Landestheater Memmingen. In Edward Bonds "Gerettet" geht er in der Rolle des Pete auf Tour ins Badenser und Württembergische Hinterland. Regie: Yogi Schienle.

1990 studiert Martina für die nächsten zwei Jahre Gesang bei Frau Prof. Emmy Lisken-Seiltgen.

1991 schließt Thomas das Schauspielstudium mit der Produktion "Geschlossene Gesellschaft" von Sartre in der Rolle des Garcin ab. Es beginnen die Gesellenjahre am Theater. In Tübingen wird er von Julian Knab in die Geheimnisse der Grotowski-Arbeit eingeweiht. In der freien Theaterszene München spielt er in einer Openair-Produktion des Theater Scaramouche auf der Seebühne im Westpark Thomas in der Rolle des Narren in Shakespeares "Was ihr wollt". Unter der Regie von Elisabeth Vondrak dürfen wir in den Proben feinstes Clownstheater vom Schwaben Hubertus Zorell erlernen. Es folgt unter der Regie von Jürg Schlachter "Kiebich und Dutz" von F. K. Waechter, für das Thomas die Musik komponiert und die Rolle des Durchblickers mimt.


1991 debütiert Martina als Schlafittchen in Wilfried Hillers "Das Traumfresserchen" an der Bayerischen Staatsoper in München, Inszenierung: Helmut Lehberger

1992 Martina gibt in einer Produktion des Kulturamtes Regensburg die wilde Attala in Offenbachs Operette "Häuptling Abendwind" in der Regie von Georg Greiwe. Sie setzt ihre Liederabend-Programme mit dem Oboisten Dirk-Michael Kirsch und ihre Konzertauftritte seit 1989 mit Oratorien und Kaffeekantaten in Bürgerhäusern und Kirchen von Aalen, Köln über Bochum, Wuppertal nach Altena, Berlin, Essen und Velbert fort.

1992 spielt Thomas am Stadttheater Aalen in Shakespeares "Der Widerspenstigen Zähmung" den Diener Grumio Openair unter der Regie von Udo Schoen. Für ein weiteres Engagement in Memmingen gibt Thomas die Titelpartie in "Peer Gynt" unter Susanne Neuhoffs Regie und wird zu den Bayerischen Kinder- und Jugendtheatertagen geladen. Und im Weihnachtsmärchen-Marathon "Das Dschungelbuch" gibt er die Rollen King Lui und den kleinen Elefanten. Süß. Unter der Regie von Jürg Schlachter im Theater Scaramouche München erspielen wir den Stern des Monats. Thomas als Heinz, Seite an Seite mit Eckhard Preuß in "Nepal" von Urs Widmer.

1993 bleibt für Martina die Oper "Punch and Judy" von Harrison Birtwhistle unvergesslich. Zum einen, weil es nichts Schöneres für eine Kolorateuse gibt, als die Rolle der Pretty Polly zu singen, zum anderen lernt sie in dieser Musiktheater-Produktion ihren Zukünftigen kennen, der als Schauspieler die Rolle des Punch übernimmt. Thomas. Martina wird außerdem am Stadttheater Ingolstadt für die Rolle der Schwester Maria Leo in Dan Goggins Erfolgsmusical "Non(n)sens" unter der Regie von Josef Köpplinger engagiert. 

1993 spielt Thomas die Titelrolle in der Kinderbuch-Dramatisierung "Boskopps Entführung" unter Jürg Schlachters Leitung, in "Sanfter Barbar" von Hrubal einen Postboten mit einer lebenden Taube (Regie: Udo Schoen) und in Taboris "Mein Kampf" die Rolle des Himmlischst mit einem toten Huhn (Regie: Frank Grupe). Für die Spielküche Augsburg spielt Thomas in Fassbinders "Preparadise Sorry Now" mehrere Figuren unter Dominik von Guntens Regie. Mit "Punch and Judy" gastiert Thomas als Punch in der Opernwelt und schnappt sich seine Pretty Polly Martina. Nach 3 Monaten wird geheiratet und die beiden ziehen nach NRW um.

1994 In diesem Jahr wird "Kiebich und Dutz" am Stadttheater Konstanz neu aufgelegt. Und Martina spielt in Ingolstadt "Non(n)sens" ab, weil in ihrem Bauch eine kleine Darstellerin auf ihren großen Auftritt wartet: unsere Tochter Leonie.


1995 gibt Thomas den Mercutio in Shakespeares "Romeo und Julia" und in Susanne von Lohuizens 2-Personen Stück "Wer hat meinen kleinen Jungen gesehen?" die Rolle des Lunter an der Landesbühne Burghofbühne im Kreis Wesel in Dinslaken.

1996 Martina gastiert ebenfalls an der Burghofbühne als Nachtigall in der "Chinesischen Nachtigall" von Elmar Gehlen unter der musikalischen Leitung von Theodor Ross. Thomas gibt darin den Tod und den Palastwächter. Weitere gemeinsame Touren im Kreis Wesel mit der Produktion "Die drei Musketiere", Martina als französische Königin, Thomas als Musketier Athos. Im "Ring des Nibelungen" ist Thomas unter Theo Ross' Regie als Alberich und in Schillers "Die Braut von Messina" als Chorete in 4 verschiedenen Rollen engagiert.

1997 während Martina in "Hänsel und Gretel" von Humperdinck und in "Orpheus in der Unterwelt" von Offenbach spielt und singt und diese beiden Produktionen auch auf dem Klavier begleitet, bastelt Thomas an der Premiere des KleineWeltTheater (erste Schreibweise).


1998 findet am 5. März die KleineWeltTheater-Premiere des Kindertheaterstücks "Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren" statt, und zwar im Kirchenraum der evangelischen Gemeinde in Velbert-Nierenhof. Am 5. Juni hat ihr musikalisches Trio TRITOP (mit Peter Adrian E. Krahl am Bass) mit dem Songprogramm "Happy Birthday George Gershwin" ihr Debüt. Am 8. August wird die 3. Premiere in Koproduktion mit dem Theater der Stadt Velbert gefeiert. Das kabarettistische Operettenspiel "Die schöne Galathée" mit der Musik von Franz von Suppé wird in der Libretto-Bearbeitung von Thomas im Schloss Hardenberg in Velbert-Neviges uraufgeführt. Im Oktober stellen wir uns auf dem bundesweiten Theatermarkt der Inthega vor. Wir überarbeiten den Teufel und gehen mit der neuen Version in Hattingen am 15. November auf die Bühne.

1999 beginnt mit Touren, Proben und der Preisverleihung des Kulturförderpreises der Stadt Velbert für unser Theater. Am 11. März folgt in Singen die Premiere der Koproduktion mit dem Ernst Musiktheater Wuppertal „2001 – Odyssée im Waschsalon“ - der dreckigsten Kabarettrevue zur Jahrtausendwende. Auf der 1. deutschen Theatermesse in Dresden repräsentieren wir gemeinsam mit dem Kulturamt Velbert die bevorstehende Langenberger Tuchfühlung 2, das Projekt Bücherstadt und das KleineWeltTheater. Der Teufel gastiert in Berlin und die Galathée geht als Silvesterprogramm in Wuppertal auf die Bühne

2000 am 13. März gehen wir mit „Peterchens Mondfahrt“ auf Tour durch Deutschland. Im September leitet Thomas seinen ersten Taiji und Qigong- Kurs.

2001 produzieren wir unser erstes Musikalbum und inszenieren gleichzeitig in Koproduktion mit dem Theater Velbert (Kulturamt) das szenische Konzertprogramm „Shakespeare in Blue“. Premiere ist am 22. Juni in der Vorburg am Schloss Hardenberg. Mit unserer Fassung der Grimmschen Frau Holle „Olle Holle“ folgt die nächste Premiere am 19. September.

2002 gastieren wir im Grend Essen, Consol Theater Gelsenkirchen, FFT und K21 Düsseldorf, Tanzhaus Kossmann Velbert, Kulturmagazin Lothringen und Thealozzi, beides Bochum und im Club Heiligenhaus. Dort leitet Thomas dann vom 21. Mai ab seinen ersten Schauspielkurs für Kinder und coacht in Velbert die Tollwut-Amateure im Bühnenfechten. Die „Olle Holle“ fährt nach Frankfurt zu den Starken Stücken, zu Spielarten NRW und den Kids in Duisburg. Wir feiern unser 5-jähriges Jubiläum. Passend dazu pflanzt der stotternde Räuber aus unserem Teufel zusammen mit Ministerin Bärbel Höhn Liebesbäume in der schwarzen Heide in Kirchhellen und wird Maskottchen der Waldlehrstätte Heidhof.

2003 am 11. Januar geht das kleinewelttheater (neue Schreibweise) online und hat seine Internet-Premiere. Das Touren geht weiter und die Vorbereitungen für eine nächste Premiere. Doch vorher ist Olle Holle auf dem Festival in Marburg und auf dem Kinder- und Jugendtheater Treffen in Neuss eingeladen, wo die Preisjury die Inszenierung und Martinas darstellerische Leistung und Musikalität mit einer lobenden Erwähnung würdigt. Nach einer langen Probenzeit hat am 22. September „Mein lieber Schwan“ Premiere und geht auf Tour. Am 1. November gastiert Martina am Consol Theater Gelsenkirchen als Clara in Sigi Domkes Musical "Die Schönmacherin“ (Musik Michael Gees). Am 6. Dezember schwebt sie als Frau Holle mit dem Hubschrauber und dem Weihnachtsmann über dem Steeler Weihnachtsmarkt in Essen.


2004 am 7. Februar eröffnet das kleinewelttheater mit „Die Suche nach dem legendären Bergmannsglück“ das Semester der VHS und die Ausstellung „Industriefotografie“. Thomas beginnt seine Ausbildung zum Taiji- und Qigong-Lehrer bei Yuan Wei in Duisburg und Chen Jumin in Stuttgart. Am 7. April verreckt unser Theaterbus nach 2 Crashs und 160.000 km Tourleben. Kollegen und Nachbarn retten unsere weiteren Tourauftritte. Irgendein Bus stand immer zur Verfügung. Danke, danke, danke. Am 1. Juli spielen wir die Premiere „Die Stadtgeister“ von Norbert Ebel unter der Regie von Iris Schleuss. Es bleibt die einzige Vorstellung. So was gibt's auch. Am 10. Juli gehen wir das erste Mal auf Extraschicht im Consol Theater Gelsenkirchen. Dort gastiert Martina später in ihrer zweiten Produktion mit „Schwamm drüber“, Premiere am 14. November, während Thomas weitere Taiji-, Qigong und Schauspielkurse aufbaut.

2005 gastiert Martina weiterhin im Consol Theater in Gelsenkirchen. Und am 16. Januar feiert sie eine nächste Premiere mit ihrem Einstand in "Die Bergische Seifenoper" in Wuppertal - echt Kult. Thomas widmet sich indes der Ausbildung zum Tuina-Massage-Therapeuten, studiert fleißig die Traditionelle Chinesische Medizin und entwickelt das Theaterprojekt „Affentheater und Bärenruhe“. Im September geht er als TaiJi-Tänzer mit der Singer/Songwriter-Kultfigur Tom Liwa und einer hochschwangeren Tänzerin auf eine 2-wöchige Konzerttour durch Deutschland. Dernière für „Mein lieber Schwan“ in Bochum ist am 14. November. Am 27. November feiert Martina ein weiteres Mal Premiere in ihrer Paraderolle der Nachtigall, diesmal in Gelsenkirchen in der Consol Theater Inszenierung von Andrea Kramer. Zwischendrin fahren wir mit der Holle und dem Teufel für Gastspiele bis nach Belgien.

2006 feiert am 12. Mai die Lesung "Herzflimmern" Premiere mit erotisch-kulinarischen Geschichten mit Martina und Ulrike Brockerhoff. Am 22. August hat "Das Geheimnis der schwarzen Schafe" sein Debüt. Thomas verfolgt weiter seine Ausbildung zum Therapeuten für chinesische Medizin, gibt Kurse und coacht in Gelsenkirchen am Consol-Theater bei STAGE! die Teilnehmer in blablablebleblibliblobloblublu. Martina spielt parallel in 7 Theater-Produktionen.

2007 fängt ganz mau an und den Sommer verbringen wir auf dem Bau von unseren Freunden und damaligen Häuslebauern Heidi und Peter Döring. Es ist das Jahr der Dernièren für „Das Geheimnis der schwarzen Schafe“ am 1. Februar in Hilden, für „Olle Holle“ am 24. November im Consol Theater in Gelsenkirchen, für „Peterchens Mondfahrt“ am 9. Dezember im Los Mozos Duisburg. Als STAGE!-Coach und Gast beim szenischen Live-Hörspiel „Drei Männer im Schnee“ agiert Thomas im Herbst gemeinsam mit Martina zur Extraschicht am Consol Theater. Martina beginnt mit dem Aufbau ihrer Klavierklasse. Thomas als inzwischen fertig ausgebildeter TCM-Therapeut betreut mobil zwischenzeitlich 7 Taiji- oder Qigong-Gruppen für Sportvereine, Volkshochschulen und Therapiezentren und komponiert sein erstes Album mit Entspannungsmusik.

2008 legen wir mit dem Jubiläum 10 Jahre „Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren“ am 6. März nach insgesamt knapp 1000 Vorstellungen die Sparte Kindertheater mit einer Abschiedsvorstellung in der Vorburg des Schloss Hardenberg in Velbert auf Eis. Martinas Klavierklasse wächst sprunghaft. Thomas gibt Lesungen in Schulen und Altenheimen, Qigong-Kurse und Teambildungs-Seminare für die WAZ Essen und den Integrationsgipfel der Stadt Velbert. Das Projekt „Theaterjahr“ startet am 20. August an der Grundschule in Velbert-Nierenhof.


2009 konzentriert sich Martina voll und ganz auf ihre weiter wachsende Klavierklasse und Thomas ist mit Taiji-Kursen, Theater-Projektwochen und Sprechseminaren beschäftigt. Das Projekt „Theaterjahr“ findet mit 2 Aufführungen der Schüler-Gruppe "Die Hippenickels" auf dem 23. Schüler- und Amateurtheater Treffen SATT in Velbert am 10. Juni seinen krönenden Abschluss. Außerdem erweitert Thomas allmählich sein Homerecording-Studio und produziert sein zweites Album mit Entspannungsmusik, die er erfolgreich in seinen Kursen und Massagen einsetzt.

2010 kann sich Martina vor Klavierschülern kaum retten. Thomas Kurse laufen, Projektwoche hier, Seminarwoche da. Am 21. August findet, trotz Thomas schwerer Knieverletzung, beim Sommerfest des kleinewelttheater die Premiere des „Querleser“ statt. Seitdem liest er regelmäßig quer in der Buchhandlung Kape Langenberg. Martina und Thomas performen während der „Magical Mystery Tour“ des Projektes „Twins-Imagine“ zur Kulturhauptstadt RUHR 2010 und Thomas inszeniert den Abschlussabend am 19. September in Moers. Am 22. Oktober gastiert Thomas erstmals beim Kölner Ensembleprojekt „Tod à la carte“ in der Rolle des musikalischen Totengräbers.

2011 findet am 14. Januar im Kulturmagazin Lothringen Bochum die Theaterpremiere des „Querleser“ statt. Martinas Klavierklasse ist der Renner, Thomas produziert ein weiteres Album, doziert eine Seminarwoche lang an der Akademie Remscheid und führt sein am 14. Dezember preisgekröntes Projekt „Unsichtbares Theater“ im Haus Maria Frieden in Langenberg durch.

2012 inszeniert Thomas vom 2. bis 18. März beim 34. Festival Duisburger Akzente „Mercator 500“ den Rahmen des Aula-Programms und gibt Performances als eine Hommage an Mercator. Der „Querleser“ tourt durch Schulen und Thomas' Livemusik-Act „Tangerine Tom“ wird im Sommer am 5. August während seines Transition-Kunst-Projektes „La La Manifest“ aus der Taufe gehoben. Während fünf Aktionen des Projektes entstanden einige Sessions mit dem heimischen Saxofonisten Rüdiger Scheipner.

2013 Das erste Highlight des Jahres ist die Veröffentlichung unserer neu eingerichteten Homepage am 26. Januar 2013, ziemlich genau 10 Jahre nach unserem Internet-Debut 2003. Diese "online-Offensive" umfasste auch das Einpflegen von Profilen wie Facebook, Google+, YouTube, Soundcloud, Xing und About.me. Als besonderes Schmankerl war zwar ein mp3- Download-Shop eingerichtet, den wir nach anderthalb Jahren aber wieder rausschmeissen mussten, weil er mehr gekostet hatte, als er einbrachte. So what! Im März erobert der Querleser als Kindervariante, genannt Das Wunschbuch, die Grundschulklassen in der Velberter Stadtbücherei. Thomas aka Tangerine Tom spielt seine Sounds beim "Magische Klänge Festival" auf dem Hopscheider Berg und beim "roebeckswarmup" im Nizzatal und gibt ein Overnight-Konzert im Kulturgut Nottbeck bei Oelde im Vorfeld des Tagebuch-Festivals. Mit dem AllDieKunst-Haus Langenberg entwickelt sich eine besondere Verbundenheit, sowohl wegen einer sensationell besuchten Vorstellung des Querlesers als auch einem gemutlichen Impro-Konzert mit dem jazzigen Tangerine Tom im herbstlichen Rotwein-Modus. Während dieses Herbstes erarbeiten wir mit den Kollegen Bettermann, Kocijan/Angel und Scheinhütte für die Dietrich Groenemeyer Stiftung ein Theaterstück für Kinder mit viel Bewegung und Musik, in dem wir die Helden Erwin und Rosi spielen. Interne Vor-Premiere war am 3. Dezember in den Proberäumen des Theater an der Ruhr in Mülheim zu sehen. So ganz nebenbei kamen aus Düsseldorf die Geier geflogen. Und zwar als neue Szene für den morbiden Abend "Tod à la carte" mit unseren Kollegen der Kölner Szene. Geschrieben wurde diese zum Prusten lustige Szene von unserem Düsseldorfer Lieblingsautor Norbert Ebel, der selbst den Geier-Ehemann Friedjoof spielte, Martina gab seine Geiergattin Aastrid. Premiere war am 6. November in Köln im Freien Werkstatt Theater.


2014 "Erwin und Rosi und die verlorene Sommersprosse" geht nun offiziell am 19. Februar 2014 auf die Reise durch 10 Grundschulen im Ruhrgebiet, unterstützt von der Knappschafts-Krankenkasse, organisiert von der Dietrich-Groenemeyer Stiftung bis Mai 2014. Dann läuft Thomas prompt ein Clown über den Weg! Gemeint ist die russisch-stämmige Clownin Antoschka, eine Zirkusberühmtheit der 80er Jahre. Sie und Thomas erarbeiten ein kleines musikalisches Clownsprogramm mit dem Titel: "Wolfgang, schööön!" und spielen in deren eigenem kleinen Theater Klunni in Korschenbroich eine handvoll Vorstellungen von März bis Juni. Der Querleser gibt sich die Ehre in den Stadtbüchereien Wuppertal, Hamm und Neuss. Im Mai springt Thomas bei !STAGE 12 in Gelsenkirchen ein, übernimmt das Sprechtraining in der Orientierungsmassnahme für junge Erwachsene und bleibt gleich da für bei !STAGE 13. Am 13. Juni 2014 eröffnet Thomas das von Tom Liwa kuratierte Tagebuchfestival im Kulturgut Nottbeck in Oelde mit der Premiere und Uraufführung seiner theatralisch-musikalischen Hommage an die Traumtagebücher von Jack Kerouac. Der Rest des Jahres klingt mit einigen Querlesern inklusive des Köln-Debuts im Freien Werkstatt Theater aus. Und mit neuen musikalischen Plänen für 2015. Als Jazz-Duo mit Martina am Gesang (sie sagt nun endgültig Adieu zu ihrer Opernstimme) und Thomas an der E-Gitarre. Sie entwickeln eine Leidenschaft für die Jazz-Standards aus dem American Songbook und forschen nach ihrem eigenen Sound. Arbeitstitel: Die 2 von der Tanzkapelle. Erfolgreiche Tryouts bei familiären Gelegenheiten lassen sie dranbleiben. Und ganz zum Schluss kommen dann noch mal Clowns bei dem Kindergarten-Projekt "Weihnachten bei Clowns" um die Ecke. So goldig.

2015 Für die mittlerweile jährliche "Tod à la carte" Vorstellung steuert Thomas eine neue musikalische Nummer bei und wir spielen erstmals in den neuen Räumen des Kölner Künstler Theaters. Sehr sehr schön dort! Im März ist Thomas bereits zum zweiten Mal ein Mitglied der Jury der Düsseldorfer Kinderkultur-Tage. Im April die Feuerprobe für unser Musikprogramm - und: Die Leute tanzen tatsächlich und haben jede Menge Spaß! Yes, Sir! Wir peppen uns und unser Equipment aufgrund des positiven Feedbacks auf und legen los mit intensiven Proben. Wir verlassen das Projekt "Erwin und Rosi", ziehen zunächst von Mai bis Juni innerhalb von LA um und erschaffen uns in unserer wunderschönen neuen Bleibe einen kleinen Proben- und Showroom, genannt "Der kleine Weltraum". Eröffnung am 29. August. Von kleinen Musik- und Theater-Präsentationen und natürlich Proben über Seminare und TCM- Behandlungen findet hier alles in wohnlich-entspannter Arbeitsatmosphäre statt. Auf in eine neue Ära des kleinewelttheater! Zunächst mal mit neuem Namen für unser Jazz-Duo: "Daisy Blue". Das Jahresende steht nun ganz unter dem Zeichen intensiver musikalischer Proben, einem weiteren Jahrgang bei !STAGE 14 sowie weiterhin fleißiger und zauberhafter Klavierschüler und Qi Gong-Übenden in Kursen, Seminaren und Unterrichtsstunden. Sie wachsen einem schon ans Herz.

2016 Das Jahr beginnt gleich mit Vorstellungen in Köln mit Tod la carte im KKT und mit dem Wunschbuch im FWT. Thomas ist erneut Jury-Mitglied bei den KinderKulturtagen in Düsseldorf. Eine aktualisierte Querleser-Version wird an die Mini-Location des Kleinen Weltraum angepasst. Erster musikalischer Gast auf unserer Bühne ist Margarita Spassov mit ihrem Programm „Looping Viola“ im Februar. Im April präsentiert Daisy Blue zum International Jazz Day ihr frisch geprobtes Jazzrepertoire mit Verstärkung durch Nachbar und Schlagzeuger Michael Träger. In dessen 10-köpfiger Band Culture Pool springt Thomas im Mai als Gitarrist ein (schräääääng) und rockt mit ihnen ein einstündiges Programm in Dortmund zur Eröffnung der Emscherkunst am Phönix See ab. Im Juni düsen wir mit Daisy Blue nach München für einen Geburtstagsauftritt unter Freunden. Martinas Klavierschüler erfreuen im Juli in den Räumlichkeiten des AllDie-Kunsthauses in Langenberg bei einem Schülerkonzert die Ohren der Zuhörer und Thomas begleitet das Sprechen des Stage-Ensembles 14 am Consol-Theater zu ihrer bemerkenswerten Abschluss-Präsentation. Im Juli und September geht Daisy Blue in Berlin weiter auf familiäre Promotion-Tour und tanzt dort sogar auf 3 Hochzeiten. Im Kleinen Weltraum wird das 10-jährige Bestehen des QiGong-Kurses beim Haaner Turnerbund bei einer Frühstücks-Tafelrunde gefeiert. Wir lieben unseren kleinen Weltraum. Es gibt auch keinen besseren Probenraum. Zum Beispiel für die Auftragsarbeit, die im September bei uns eintrudelt: Für das Unternehmer-Netzwerk K.L.U.G. entwerfen, schreiben, inszenieren, basteln und proben wir ein kleines Sketch-Programm, basierend auf skurrilen Unternehmer-Geschichten. Der Zauberer Michael Krisch gastiert mit seiner Show „Beyond Belief“ bei uns und kleine Kunstwerke von Malerin Sabine Comes verwandeln den Eingang zum Kleinen Weltraum in eine Ausstellung. Das Jahr klingt aus mit dem Start des neuen Stage-Jahrgangs 15 in Gelsenkirchen plus einzelne Vorstellungen vom Wunschbuch, Querleser und Tod à la carte und musikalischer Probenarbeit an Bossa Nova und Swing. Von dieser Musik können wir einfach nicht genug kriegen.


2017 Wir erfinden für den Kleinen Weltraum das offene Begegnungsformat „kaffeeklatschen über Kunst und die Welt“ für Künstler und Lebenskünstler, wobei wir jeden, der mag, an die lange Kaffeetafel laden, spendieren selbstgebackenen Kuchen, plaudern inspiriert, begegnen neuen Menschen und bringen uns mit lang nicht gesehenen Freunden auf den neuesten Stand. Michael Krisch zaubert noch zweimal vor ausverkauften Reihen und wir proben zur Abwechslung mal wieder „Die Geier“. Sie fliegen kurz und liebevoll beklatscht bei der Jazzschmiede Düsseldorf zur  Mix-Show „Culture Club“ vorbei, da das morbid-schöne Kölner Projekt nun nach kurzen Zuckungen daselbst zu Tode kam. R.I.P.  Martina erfindet unsere Homepage ganz neu und außerdem noch eine für unseren Freund und Düsseldorfer Lieblingsautoren Norbert: www.norbert-ebel.de. Daisy Blue swingt und probt derweil fleißig für ihre Homebase-Tour im Café Marlene in Velbert, um dort mit frischem Repertoire beim JazzAfternoon, und bei Kulturinarisch Am Pütt und Christmas Swing im Alt-Langenberg Fußwippen und Lächeln zu verbreiten. Der Sommer ist überhaupt musikalisch erfüllt von Weiterbildungen im Jazz bei den Workshops Guitar Meeting, Summerjazz und Vocal Jazz in Hilden. QiGong in der Natur heißt ab nun Waldbaden. Der Vertrag mit !STAGE am Consoltheater endet jäh und Thomas schließt einen neuen mit Funke Medien, WAZ Velbert. Die Tätigkeit als Kulturberichterstatter begleitet den Übergang in unsere Jubiläums-Spielzeit 2017/18. Wie bitte?! 20 Jahre sind rum? Nee, oder!? Also nix wie raus mit dem alten Plunder und weiter mit leichterem Gepäck. Was heißt: Fundus-Flohmarkt, Platz machen für Neues. Mannomann, so viele schöne Requisiten, Kostüme, Bühnendekos und Technikkrimskramse finden neue Nutzer, sehr erfreulich. Zum Jahresende bimmelt der Promi-Alarm im Kleinen Weltraum. Unsere Freundin, die Schauspielerin Hedi Kriegeskotte (sie spielt die Omma von Hape Kerkeling in "Der Junge muss an die frische Luft") macht einen Abstecher vom Bochumer Schauspielhaus und von Filmaufnahmen zu uns in den Kleinen Weltraum und liest ganz wunderbar „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry. Natürlich ist die Bude ausverkauft. Und Hedi bringt Glamour in den Kleinen Weltraum. Schöner kann ein Jahr nicht ausklingen.

2018 Mit dem Fundus Flohmarkt geht es munter weiter und wir halten uns mit den Tagesgeschäften Klavierunterricht, QiGong-Kurse, treuen TCM-Klienten und Artikel schreiben für die WAZ über Wasser. Da kommt der Auftrag für eine Performance gerade recht. Und so eröffnen wir die Düsseldorfer Filiale von „tribes inspiring workplaces“ mit einem schamanischen Reinigungsritual in sibirischer Nenet-Tradition. Der perfekte Opener auch für unser Jubiläumsjahr 20 Jahre kleinewelttheater. Ab jetzt wird gefeiert. Mit herzlichem Support von Arndt Schiller und seinem sympathischen Familienteam gastieren wir das ganze Jahr über immer wieder mal zur JazzLounge, zum Sommer JazzCafé oder Christmas-Swing im Alt-Langenberg mit Daisy Blue, die wir nach dem Sommer wegen der neuen Datenschutzgrundverordnung in „what’s up on the daisy meadow“ umbenennen. Der kleine Weltraum wird dank SOKO Langenberg und Editha Roetger als sehenswürdiger Ort öffentlich auf neuen Schautafeln in Langenberg und Umgebung aufgelistet. Das spornt uns an und wir produzieren im Juli zu Vollmond die multimediale Lesung „Der Sandmann“, die schauerliche Geschichte von E.T.A. Hoffmann für den Kleinen Weltraum. Nach der wunderbaren Hedi Kriegeskotte gastiert dort der Clown David Gilmore und lockt aus dem Publikum die Clownin Antoschka zum Gipfeltreffen auf die Bühne. Der August ist heiß, aber wir proben das ebenfalls zum 20sten Male jubilierende Weihnachts- und Erfolgsstück „Ox und Esel“ in Koproduktion mit dem Autor Norbert Ebel selbst. Eine thematisch abgestimmte Kooperation mit Nina Reddigs Langenberg Kammermusik-Festival war dann einen Versuch wert. Performance mit anschließendem Symposion zu Goethes Urworten erweckte beim Publikum allerdings nicht das erhoffte Interesse. Ja nu, kein Versuch ohne Irrtum, passiert. Nach der Sommerpause geht‘s weiter mit heiteren Proben für Ox & Esel mit Kollege Norbert in Martinas entzückender Ausstattung und unter Jens Spörckmanns weiser Regie im Theater am Schlachthof in Neuss, im Langenberger Deilbachsaal der Windrather Talschule und im Kleinen Weltraum, weiteren Jubiläumskonzerten, Querleser, kaffeeklatschen, Ausstellungen, Klavierbegleitung eines Chorprojektes der Windrather Talschule, Kursen und Unterricht. Am 23. November ist es dann soweit: Premiere von Ox & Esel im Düsseldorfer Theatermuseum mit anschließend zehn weiteren wunderbaren Aufführungen bis zum Jahresende. So geht also Jubiläum. Schön.
2019 Aufräumen, Ox & Esel-Werbetrailer sichten-schneiden-veröffentlichen, Büropflichten, Kontakte knüpfen, Klinken putzen und zum Handwerk gehörendes Klappern bescheren uns eine überraschende Kooperation mit dem Schloss-und Beschläge Museum und den Kulturbetrieben (seit neuestem: Kulturloewen Velbert) für einen gemeinsam gestalteten Theater-Workshop für Kinder zum Thema Rom im heimischen Bürgerhaus Langenberg. Martina begleitet weitere Chorprojekte der Windrather Talschule auf dem Klavier und übernimmt auch die Klavierbegleitung beim Eurythmie-Unterricht. Und dann die größte Überraschung des Jahres, ach was, der letzten 10 Jahre: Die unverhoffte Revitalisierung unseres Klassikers und allerersten Theaterstücks „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“. In neuem Bühnenbild und mit neuen Kostümen, poliert und gekürzt haben wir am 24. Juni Premiere in Soest. Ein wunderschöner Auftritt mit Bossa Novas beim Mini-Festival "Terrassenmukke" in Langenberg läutet die Sommerferien ein, in denen Thomas in den Langenberger Wäldern mit QiGong in der Natur waldbadet.